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Offenbach, kein Vorort von Frankfurt

In Offenbach entdeckt: der Offenbacher Markt und unser Herbstrezept

Zufällig kam ich am Mittwoch nach Offenbach, schlenderte über den neu gestalteten Wilhelmsplatz: Hier findet drei Mal in der Woche der Markttag statt - ein Muss für Offenbacher und Offenbacher-Besucher! Kaum einer weiß es, einer der größten und schönsten Märkte des Rhein-Main-Gebiets! Mittwoch, kein Markttag, fand ich mich recht schnell auf dem Weg ins Kaufhaus M. Schneider. Dort boten zwei geniale Offenbacherinnen einige Speisen zum kostenlosen Verkosten an. Die Produkte aus heimischem Anbau, aromatisch und gesund. Ich entscheide mich für eine Suppe aus Feldsalat - bei mir zu Hause nennt man ihn "Ackersalat" - oder "Mäuseöhrchen" wie er auch hier genannt wird. Ein Gedicht! Zum Nachkochen hier das Rezept: mehr...

Wirsing, Schwarzwurzel & Co.

Starköchin Barbara Schlachter-Ebert verrät ihre winterlichen Lieblingsrezepte

Im Zeitalter der Bioprodukte und des nachhaltigen Konsums steht auch der saisonale Genuss wieder hoch im Kurs. Diesen Trend zur Rückbesinnung hat die Spitzengastronomie schon lange erkannt. Die Gourmetköchin Barbara Schlachter-Ebert praktiziert ihn bereits seit Jahrzehnten als Teil ihrer Küchenphilosophie: «Im Winter kommt bei uns das auf den Tisch, was im Herbst geerntet und danach eingelagert wird», sagt die Küchenchefin des Hotels Schlossanger Alp im Allgäu. mehr...

Wird Eiswein in Franken zur Rarität?

Fränkischer Weinbauverband befürchtet Auswirkung des Klimawandels

Der Jahrgang 2009 hat für die fränkischen Winzer einen neuen Rekord in Sachen Eiswein gebracht. Noch nie wurde ein derart hoher Oechsle-Gehalt gemessen wie beim Röttinger Feuerstein der Gebietswinzergenossenschaft Franken (GWF). Nach Angaben von deren technischem Betriebsleiter Hubert Wohlfart wird er wohl 252 Grad Oechsle haben. Knapp dahinter liege passend zum Jubiläumsjahr «350 Jahre Silvaner in Franken» ein Silvaner aus Obereisenheim mit 245 Grad. Gesetzlich vorgeschrieben für einen Eiswein, der je nach Lage im 0,375 Liter Bocksbeutel zwischen 40 und 80 Euro kostet, sind 125 Grad Oechsle. «Im Ranking der Eiswein-Jahrgänge dürfte 2009 eindeutig die Position eins haben», sagt Wohlfart. mehr...

Pokern um die Eiswein-Lese

Nach langem Warten hat im Burgenlandkreis die Ernte der beliebten Weinspezialität begonnen

Am Müncherodaer Ziegenrück pfeift ein eisiger Wind. Das Thermometer zeigt zehn Grad unter Null, es schneit dicke Flocken. An dem kleinen Weinberg zwischen Müncheroda und Zscheiplitz im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt treffen am Freitagmorgen um 7.15 Uhr die ersten Mitglieder der Freyburger Winzervereinigung ein. Sie warten auf die Entscheidung: Lesen oder nicht lesen? Ein Geduldsspiel, das erst gegen Mittag entschieden wird. Es ist die Frage, die sich den Winzern an Saale und Unstrut jedes Jahr stellt, sobald die ersten Nachtfröste einsetzen. Dann jedenfalls, wenn auf den Weinbergen nach der Lese im Herbst noch Trauben hängen - in der Hoffnung, dass das Wetter mitspielt und der beliebte Eiswein gekeltert werden kann. mehr...

Erster Eiswein

in Franken und Rheinland-Pfalz gelesen

Würzburg (ddp-bay). In Franken hat am frühen Freitagmorgen die Eisweinlese begonnen. Nach Angaben des fränkischen Weinbauverbandes wurden in Eibelstadt und Volkach bei Temperaturen von Minus 11,5 Grad Trauben mit einem Mostgewicht von 220 beziehungsweise 202 Grad Oechsle eingebracht. Für den Eiswein braucht das Lesegut mindestens 125 Grad Oechsle und muss bei minus neun Grad Celsius per Hand gelesen werden. mehr...

Erfurter Schokodealer

Alexander Kühn's Schokoladenmanufaktur auf der Krämerbrücke

Als der gelernte Grafikmaler Alexander Kühn 1995 seine Möbel für ein One-Way-Ticket nach Australien verkaufte, hatte er «keinerlei Küchenambitionen». Der heute 35-Jährige wollte nach seiner Ausbildung raus aus Erfurt. Um Geld zum Weitertouren während seiner Reisen zu verdienen, jobbte er als Kellner oder Küchenhilfe. Andere Menschen mit kulinarischen Genüssen zu bedienen sei mit der Zeit seine Leidenschaft geworden, sagt Kühn. Heute stellt er mit seinem Team in der Goldhelm Schokoladen Manufaktur in Erfurts Altstadt täglich handgefertigte Pralinen, Trüffel und Schokolade her, bis nach Japan liefert Kühn seine Produkte. mehr...

Neue Reiseangebote für die Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst

mit «Kulinarischen Wochen» vom 15. Oktober bis 15. November

Rostock (ddp). Durch Kunstgalerien in Ahrenshoop schlendern oder das Flair der rohrgedeckten Fischerdörfer genießen - die rund 50 Reisepauschalen von Fischland-Darß-Zingst sprechen Paare, Singles und Familien gleichermaßen an. «Kunst», «Grog & steife Brise», «Relax»- oder «Romantikwochenende» heißen die Reisepauschalen der neuen Herbst-Winter-Broschüre des Tourismusverbandes der mecklenburg-vorpommerischen Halbinsel. mehr...

Borys Horenshteyn kocht an zwei Herden -

Der 53-Jährige ist der erste koschere Koch in Leipzig seit dem Zweiten Weltkrieg

Borys Horenshteyn ist Chef über zwei Küchen. Sie liegen sich genau gegenüber im Kellergang des neuen Jüdischen Gemeindezentrums in Leipzig. Ein rundes Fenster gibt den Blick frei ins Innere, zweimal 36 geflieste Quadratmeter, Edelstahltische, Herde und Spülen. Alles gibt es doppelt, denn Horenshteyn kocht koscher und muss daher Fleisch und Milch strikt voneinander trennen. Bei der Vorbereitung, aber auch beim Kochen und hinterher beim Abwaschen gilt: Das eine darf mit dem anderen nicht in Berührung kommen. Um dabei auf Nummer sicher zu gehen, arbeitet der 53-Jährige in einer Milchküche links des Flurs und in einer Fleischküche auf der rechten Seite. mehr...

Beeriger Genuss nicht nur für Sommertage -

Brombeeren schmecken in leichten Desserts und Kuchen aber auch zu Wildgerichten

Schwarz und prall muss sie aussehen, die perfekte Brombeere - und saftig und süß mit einer fein säuerlichen Note muss sie schmecken. Neben dem Genuss von der Hand in den Mund, kann man mit der Sommerbeere unzählige leckere Gaumenfreuden zubereiten: «Marmelade, Gelee, Kompott, Schnaps, Kuchen und Quarkspeisen lassen sich hervorragend mit ihr herstellen oder verfeinern», sagt der Gourmetkoch Christoph Dubois, der zusammen mit Klaus Velten im Kochatelier Bonn (kochatelier-bonn.de) Seminare für Hobbyköche und Feinschmecker anbietet. mehr...

Feine Rezeptideen mit Rucola, Sauerampfer und Löwenzahn

Für die meisten gehören im Sommer leichte und frische Gerichte auf den Tisch. «Etwas Grünes auf dem Teller sorgt für intensives Aroma, ist gesund und kurbelt die Verdauung an», sagt Regina Freygang, Autorin des Buches «Bärlauch und Rucola» (GU). Zu den «grünen Wilden» im Sommer zählen zum Beispiel Rucola, Sauerampfer oder Löwenzahn. Rucola habe in unseren Breitengraden bis in den Herbst hinein Saison, bis wann genau, hänge vom Wetter ab. «Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, Bioware zu kaufen, sie ist weniger gedüngt und daher weniger nitrathaltig», rät Freygang. Die Autorin benutzt den nussig-aromatischen Rucola gerne als Würzmittel: «Fein gehackt über Wurst- und Käsebrote, Salate, Grill- und Pfannenfleisch - das ist ein herrlicher Genuss.» mehr...

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